Wie wir in Zukunft leben wollen

Wie wir zukünftig leben und wohnen, ohne die Welt für unsere Nachkommen zu zerstören.

Die Menschheit wächst im Durchschnitt um 2,5 Menschen pro Sekunde. Diese Zahlen müssen Sie einfach zur Kenntnis nehmen. Um den Bedarf an Wohnraum und sichtbarer sowie nicht sichtbarer Infrastruktur auf dem Niveau von Mitteleuropa zu halten, müssen wir der Erde pro Jahr 40 Milliarden Tonnen Baustoff entnehmen. Hier ist hohe Intelligenz und hohe Kreativität gefordert, um dieses Wachstum der Anzahl an Menschen mit weniger Material auf dem Niveau von heute auch morgen noch halten zu können.

Das große Fragezeichen hinter den Worten „klimaschädliche Gase“?
Auch wenn nicht geklärt ist inwieweit CO2 und andere als klimaschädlich geltende Gase, auf unsere Umwelt einwirken, ist es sicherlich kein Fehler, die Reduktion dieser Gase anzustreben. Sie sind nicht sichtbar und nicht merkbar. Dieser Herkulesaufgabe ist mit der Schwarmintelligenz beizukommen.

Sicher ist, dass wir ein Emissionsproblem haben, man schaue sich nur die in Kohleschwaden vernebelten Städte in China an.

Durch das Verbrennen von fossilen Brennstoffen entstehen nun einmal Emissionen. Wir müssen Wege finden, das Freisetzen klimaschädlicher Gase bei der Erstellung unseres Wohnraumes und in unserer Industrie in dem gebotenen Maße einzuschränken so radikal, dass die Natur problemlos mit den Emissionen zurechtkommt. Kreativität des Einzelnen und die hohe Intelligenz des Schwarmes sind bei solchen Mammutaufgaben unverzichtbar. Politik macht mehr Probleme als Lösungen.

Die wundervolle Alliteration „erneuerbare Energien“
Wie wir alle in der Physik gelernt haben, kann Energie weder erzeugt noch vernichtet werden. Energie wird nur in eine andere Form gebracht. Die oft von der Politik verwendeten Wörter „erneuerbare Energien“ sind irreführend. Diese von der Politik wissentlich geworfene Nebelkerze, bedeutet nur eine Umverteilung von Geldern. Auch wenn die Frage rein rhetorisch ist, in welche Taschen wandern denn die Gelder zum Beispiel für die erhobene CO2 Steuer? Auch hier halte ich den kollektiven Erfindergeist für unverzichtbar.

Die Mär von der Energieeffizienz
Die Forderung der Energieeffizienz in menschlichen Behausungen ist leider nur die halbe Wahrheit. Beim Erstellen eines Gebäudes ist schon so viel Energie verprasst worden und sind so viele Emissionen erzeugt worden, dass je nach Größe die nächsten 50-70 Jahre mit einer Hypothek der Emission ins Rennen gehen, selbst wenn das Haus noch so energieeffizient ist. Diese in der Wissenschaft genannte graue Emission fällt schon beim Herstellen der Baustoffe an. Milliarden Tonnen an Gasen werden so pro Jahr in die Umwelt hineingeblasen. Allein für die Herstellung von Zement, Gips und Kalk werden irre Mengen an Energie verfeuert. Das geht schon Jahrzehnte lang so, wo bleiben die intelligenten Lösungen? Zementhaltige Baustoffe dürfen in der Zukunft nur noch an den Stellen verbaut werden, wo es wirklich keine Alternativen gibt. Ich bin mir sicher, dass auch Holzbauten dieses Problem nicht lösen werden, denn so viel Holz steht uns einfach nicht zur Verfügung.

Wir als Menschheitsfamilie müssen einen Weg finden anders zu bauen, anders zu leben und anders zu denken. Das Anhäufen von materiellen Bergen an Konsumgütern – nicht Lebensgütern – kann nicht der Sinn des Lebens sein.

Die Zukunft des Lebens

Bauen nur für Reiche?
Bauen wird unerschwinglich werden, die Verteilungskämpfe für Holz und andere Ressourcen werden in den kommenden Jahren in den Vordergrund treten und bauen wird für viele unerschwinglich werden. Die Lösung kann nur eine kreative sein auf der Intelligenz der Breite des Schwarmes. Das Wort Recycling muss ernst genommen werden, alles muss wiederverwendet werden und nichts darf verloren gehen. Wir werden uns an Häuser und Wohnraum in Leichtbauweise gewöhnen müssen. Und eines gilt es immer im Auge zu behalten: Die graue Emission muss unserem Wald und unserer Umwelt zuliebe so niedrig wie möglich gehalten werden.

Den von unseren Vätern für uns alle erarbeiteten Wohlstand, auf dem heutigen Niveau zu halten, ist kaum vorstellbar.
Um allen Menschen und allen zukünftigen Menschen einen wohnlichen Standard, ein gesundes und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, braucht‘s den Schwarm und die Intelligenz aller. Es braucht das Bewusstsein aller Menschen, dass manches was wir tun oder auch nicht tun, in Bezug auf die Umwelt immer wieder neu überdacht werden muss. Um all unseren Nachfahren noch ein würdiges Leben auf diesem Planeten bieten zu können, bedarf es auf jeden Fall eines: Wir werden uns ändern müssen – wir alle.

Dieser schier unfassbaren Aufgabe müssen wir uns stellen, ob wir wollen oder nicht. Die einzige Frage, die sich noch stellt ist, können die Menschen als Menschheitsfamilie dies alles bewerkstelligen? Oder braucht es wirklich korrupte Politik, weil der Mensch in seinem Konsumrausch vernebelt denkend den Fortbestand der Menschheit, so wie wir ihn heute kennen, der eigenen Trägheit zum Fraße vorwirft?

Und dies ist nur ein Problemfeld. Man denke nur mal an unser Gesundheits- oder Rentensystem, da kann einem ja schon vom Denken schwindlig werden.

"Ich plädiere für die Intelligenz des Schwarmes und für die Ausbildung eines kollektiven Erfindergeists, den sowieso jeder Mensch von Geburt an hat. Dieser Erfindergeist muss nur trainiert und benutzt werden. Lasst uns als Menschheitsfamilie diese große Aufgabe angehen, für unsere Nachkommen."

Ulrich Elsner (DieBasis)

An der Basis

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